Folienballons

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Infos, Tipps & Tricks zu Ballons und drumherum

Folienballons

Wissenswertes zu Folienballons

Folien- & Motivballons

Folienballons bestehen, wie Rettungsdecken, aus einer metallbedampften Folie und sind mit bunten Motiven bedruckt und/oder in unterschiedlichsten Formen produziert (z.B. Zahlenballons). Diese Folie sorgt dafür, dass das Helium, anders als bei Latexballons, nur sehr langsam aus dem Ballon ausdifundieren (durch die Folie austreten) kann und diese Ballons bis zu mehreren Wochen schweben (zu sonstigen beeinflussenden Faktoren lesen Sie bitte auch die Hinweise in “Latexballons”).

Folienballons besitzen meist einen selbstschließenden, innenliegenden Kanal durch den der Ballon mit Helium oder Umgebungsluft befüllt werden kann. Dieser Kanal ist im Grunde ein flacher Schlauch mit 10-15cm Länge, der durch den im Ballon herrschenden Druck zusammengedrückt wird und damit ein austreten des Heliums oder der luft durch den Kanal verhindert.

Wenn der Ballon nach einiger Zeit anfängt an Höhe und Festigkeit zu verlieren, kann man die Schwebezeit nochmal etwas verlängert, in dem man etwas Luft mit Hilfe eines einfachen Strohhalmes nachpustet. Dazu schiebt man vorsichtig und mit leichten Drehbewegungen den Strohhalm in den Kanal, so dass der Halm nur noch ca. 1-2 Fingerbreit rausschaut und pustet Luft nach, bis der Ballon wieder prall gefüllt ist.
VORSICHT: nicht zu viel, damit der Ballon nicht platzt!

Auf die gleiche Art und Weise, kann man das restliche Helium (oder die restliche Luft) auch aus dem Ballon herausbekommen, denn:
Folienballons sind wiederbefüllbar! Solange der Ballon keine Beschädigungen (Löcher, Risse, offene Nähte) hat, kann er quasi unbegrenzt lang gelagert und wiederbefüllt werden.
Dazu wieder den Strohhalm in den Kanal führen, das Helium (die Luft) langsam herausdrücken und den Ballon vorsichtig zusammenfalten.

!! WARNUNG !!

Folienballons leiten aufgrund der metallischen Beschichtung Strom.
Bitte achten Sie darauf die Ballons von stromführenden Kabeln und Oberleitungen (Strassenbahn, Zug, Oberlandleitungen etc.) fernzuhalten!

Entsorgung

Die Folie der Folienballons ist nicht biologisch abbaubar und fällt als Verbundstoff unter nicht-recyclebare Materialien. Daher gehören Überreste von Folienballons in den Restmüll. Bitte achten Sie darauf, kaputte Folienballons, oder Teile davon, nicht einfach in der Umwelt liegenzulassen, sondern nehmen Sie sie mit bis zum nächsten Mülleimer.
Vielen Dank 😉

Latexballons

Wissenswertes zu Latexballons

Latexballons

Latexballons bestehen aus Naturkautschuk und sind, im Gegensatz zu Folienballons, dehnbar.
Es gibt sie in unterschiedlichsten Farben und teils ebenfalls bedruckt, wenn auch nicht so farbenreich wie ihre Geschwister aus Folie. Überwiegend findet man sie in tropfen- oder Herzform.

Haltbarkeit

Mit (Atem-)Luft aufgepustet halten Latexballons einige Tage durch, fliegen aber nicht.
Werden sie mit Helium gefüllt, fliegen sie, verlieren allerdings bereits nach 8-12 Stunden das Helium und an Umfang und landen recht schnell wieder auf dem “Boden der Tatsachen”. Das liegt vor allem an der Gasdurchlässigkeit des Materials, die ist bei Helium ca. 20 mal größer als bei Luft. Das bedeutet Helium verflüchtigt sich durch das Material des Ballons 20x schneller als bei normaler Umgebungsluft.
Diese Durchlässigkeit (Gaspermeabilität) des Materials wird auch immer durch verschiedene Faktoren beeinflusst:

  • Temperatur – je höher die Umgebungstemperatur, desto höher die Durchlässigkeit (desto schneller verliert der Ballon das Helium)
  • Druck – je höher der Druck im Ballon, desto schneller gast das Helium aus.
  • Oberfläche – je größer die Oberfläche des Ballons, desto schneller tritt das Gas aus. Allerdings ist bei grossen Ballons vorher dann auch viel mehr Helium drin.
  • Materialdicke – je dicker die Latexschicht des Ballons, desto schwieriger ist es für das Helium durch das Material hindurchzudringen.
  • Materialbeeinflussung – wurde das Latex des Ballons z.B. durch UV-Einstrahlung beeinträchtigt, kann das natürlich auch dazu führen, dass der Heliumverlust schneller vorranschreitet.

Man kann diese Gasdurchlässigkeit und damit die Lebensdauer eines Latexballons positiv beeinflussen.
Dazu lesen Sie bitte die Hinweise zu “Ultra HiFloat“.

Entsorgung

Das Gummi der Latexballons ist zwar ein Naturprodukt, gehört deswegen allerdings weder in die gelbe Tonne, noch auf den Kompost oder in die braune Tonne, sondern in den Restmüll (Autoreifen kommen ja auch nicht auf den Komposthaufen).
Bitte achten Sie daher darauf alte Latexballons oder Teile davon nicht in der Umwelt liegen zu lassen, sondern nehmen Sie sie mit bis zum nächsten Mülleimer.
Vielen Dank 😉

Ultra HiFloat

Wissenswertes zu Ultra HiFloat

Ultra HiFloat

Ultra HiFloat ist eine Kunststoff-Lösung, die in die Latexballons eingebracht wird, um an der Innenseite des Ballons eine zweite, nicht flexible Haut zu bilden. Diese erschwert dann das ausgasen des Heliums und, so der Hersteller, verlängert die Flug-, bzw. Schwebezeit um das 20-25-fache (zu den sonst noch beeinflussenden Faktoren lesen Sie bitte die Hinweise zu “Latexballons”).

Einwirkzeit

Die Nutzung von HiFloat bietet sich immer dann an, wenn die (Latex-)Ballons länger durchhalten sollen. Z. B. wenn die Feier über den ganzen Tag bis in den späten Abend hineingeht, oder an einem Tag stattfindet, an dem wir die Ballons nicht kurz vorher frisch mit Helium füllen können (Sontags, Feiertags etc.).
Da das HiFloat etwas Zeit benötigt um diese Haut bilden zu können brauchen auch wir etwas Vorlaufzeit für die Behandlung.
Kommen Sie dafür bitte mind. 1 Tag früher zu uns. Wir besprechen gerne alles Weitere mit Ihnen und machen die Ballons dann für einen vereinbarten Abholtermin frisch fertig.

Helium

Wissenswertes zu Helium

Helium

Ersparen wir uns die ganzen wissenschaftlichen Hintergründe zu diesem Element und beschränken uns auf die für uns relevanten Informationen 😉

Helium ist ein sogenanntes Edelgas, ist nicht brennbar, farb- und geruchslos, geschmacksneutral und ungiftig und damit kann ein mit Helium gefüllter Balllon vollkommen bedenkenlos auch Kindern anvertraut werden. Damit das perfekte Gas für einen unbeschwerten Spaß wie ein fliegender Luftballon (nur Wasserstoff wäre noch leichter, aber leider leicht entzündlich 😉 ).

Helium hat die Eigenschaft auf Temperaturunterschiede zu reagieren. Das heißt es zieht sich bei Kälte zusammen und dehnt sich bei Wärme nochmal um bis zu 25% aus. Das bedeutet folgendes:

  • Im Winter wird sich das Helium im frisch gefüllten Ballon zusammenziehen und der Ballon dadurch zusammenschrumpeln. Nicht erschrecken, in den meisten Fällen ist das kein Loch und sobald man zu Hause in die geheizten Räume kommt dehnt sich das Helium auch wieder aus und der Ballon wird wieder prall.
  • An warmen oder heissen Sommertagen drohen prall gefüllte Ballons durch die Expansion (Ausdehnung) des Heliums zu platzen. Empfohlen wird daher die Ballons maximal 1 Stunde der direkten Sonnenstrahlung auszusetzen und sie ansonsten möglichst kühl aufzubewahren (klimatisierte Räume, Keller etc.). Eine Fahrt im PKW übersteht der Helium gefüllte Ballon am besten, wenn er durch etwas Fahrtwind oder eine Klimaanlage “kühl” gehalten wird (Nur nicht im Auto vergessen! Was für Mensch und Tier tödlich sein kann, gibt auch dem Ballon den Rest!).

Helium einzuatmen und mit der sog. “Micky-Maus-Stimme” zu sprechen ist ein beliebter Spass. Das ist insofern unbedenklich, als dass Helium wesentlich leichter als Luft ist und daher Lunge und Atemwege auch als erstes wieder verlässt.
Dennoch sollte man trotzdem darauf achten zwischendurch auch genug Atemzüge mit normaler Atemluft zu machen!

Weitere (Warn-)Hinweise im Umgang mit Helium gefüllten Ballons lesen Sie bitte nach unter “Folienballons”.

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